P e e n e t a l k i r c h e n     Evangelische Gemeinden der Region nördlich des unteren Peenetals

Gottestdienst - Termine

....aktuell - 26. Januar 2017 - aktuell....

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Wenn Sie z.B. die Gottesdiensttermine unterwegs benötigen, geben Sie einfach   www.peenetalkirchen.de/m   ein.

Wir treffen uns jeden Sonntag und an Feiertagen in zwei oder drei unserer Kirchen und feiern Gottesdienst - auch Sie sind eingeladen! Ort und Zeit finden Sie hier im Terminkalender.
Kommen Sie vorbei und hören Sie Pastor Pense-Himstedt mit Antje Zornow oder Clemens Kolkwitz an der Orgel!

Sprechstunde unseres Pastors
ist mittwochs von 15:00-17:00 Uhr im Ziethener Pfarrbüro. [Mehr in: Kontakt zum Pastor]

Passionsandachten in Ziethen
An allen Donnerstagen der siebenwöchigen Passionszeit wollen wir mit gemeinsamen Andachten diese besondere Zeit miteinander begehen. Andachten, die anders sind als unsere Gottesdienste.
Start: Donnerstag, 02.03.2017 um 18:00 Uhr.
Sehr wahrscheinlich in unserem Gemeindehaus, alternativ in der Ziethener Marienkirche!

Konfirmanden
Wir wollen uns am 20.02.2017 und am 6.3.17 zur üblichen Uhrzeit am üblichen Ort treffen. Ich freu mich auf Euch!

Kirchengemeinderatswahlen
Im November 2016 haben wir unsere Kirchgemeinderäte neu gewählt. [Mehr in "Unsere Kirchgemeinderäte"] .

Kirchsanierung Rubkow Wir bleiben dran!
Unsere Rubkower Kirche braucht dringend eine Dachsanierung. Und dafür brauchen wir Ihre Hilfe!

Gemeindenachmittage
In Absprache mit allen Interessierten treffen wir uns regelmäßig in einer unserer Gemeinden zu anregend-fröhlichen Gesprächen bei Kaffeeduft und leckerem Kuchen.
Gemeindenachmittag für Rubkow u. Daugzin am Montag, 27.2.17 um 14:30 Uhr im Küsterhaus Rubkow.

Spenden Beiträge und Gebühren
Ab 1. Februar 2014 sollen für jede Inlandsüberweisung die IBAN verwendet werden.
Die IBAN für unsere Gemeindekonten finden Sie hier.

Gemeindekirchgeld
Unsere Gemeindemitglieder werden freundlich, aber auch nachdrücklich um ein jährliches Gemeindekirchgeld in Höhe von 20,00 EUR (oder gerne auch mehr) gebeten. Dafür ganz herzlichen Dank im voraus!
[mehr...]

Bestattungsmöglichkeiten auf unseren Friedhöfen
Jeder möchte sich liebevoll um die Grabstätten seiner Angehörigen kümmern. Da gibt es aber mitunter Probleme. Manchmal macht die Gesundheit nicht so mit, wie man möchte oder der Wohnort ist weit entfernt von der Grabstätte. Da mag es eine Hilfe sein, wenn man die Kirchgemeinde mit der Pflege der Grabstätte betrauen kann. [mehr...]

Fisch

 


Die evangelischen Kirchgemeinden des Pfarramts Groß Bünzow & Ziethen
heißen Sie herzlich willkommen und begrüßen Sie mit den Bibeltexten
der Losungen der Herrenhuter Brüdergemeine.

 

Fisch

Freitag, 24. Februar 2017:
Der HERR erlöste sie, weil er sie liebte und Erbarmen mit ihnen hatte. Er nahm sie auf und trug sie allezeit von alters her.
Jesaja 63,9
Ihr irrtet umher wie Schafe, doch jetzt seid ihr zurückgekehrt zum Hirten, zum Beschützer eurer Seelen.
1.Petrus 2,25
Das monatliche Grußwort
von Pastor Andreas Pense-Himstedt.
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In die Mokassins anderer schlüpfen
Auf dem Markt dringt als Gesprächsfetzen an unser Ohr: „Ein sehr freundlicher alter Herr, der Herr Breitscheidt, findest Du nicht auch?“ Im Wartebereich einer Arztpraxis flüstert jemand als Kommentar zu einem gerade aufgerufenen Patienten: „Was für eine schlechtgelaunte Person! So was von unsympathisch aber auch.“ Bei einer Geburtstagsfeier sagt die Oma zu ihrer Enkelin: „Die Ronja, die macht doch einen netten Eindruck. Weiß auch, was sich gehört. Die kannste ruhig mal wieder einladen….“
Sekunden-Urteile in Alltagsfloskeln verpackt, wie wir sie alle kennen. Sekunden-Urteile, die wir auch benötigen, um im Leben überhaupt zu Recht zu kommen. Denn wir lernen im Laufe unseres Lebens zig Menschen kennen, die so unterschiedlich in ihren Eigenarten und Charaktereigenschaften sind, wie ihr Aussehen stark voneinander abweicht.
Wir können nicht alle mögen und müssen nicht alle sympathisch finden. Natürlich nicht. Positive Gefühle können wir ja gar nicht erzwingen.
Und wir benötigen wohl auch unsere persönlichen Raster, nach denen wir Menschen beurteilen oder die viel zitierten Schubladen, in die wir die uns begegnenden Menschen nach unserem System „hineinlegen“. Das Leben ist zu komplex, als daß wir bei jedem „neuen“ Menschen das Rad „neu“ erfinden könnten.
Dieses „übliche“ Verhalten hilft uns, durch die große Anzahl unterschiedlichster Begegnungen hindurch zu kommen. Sie in „Freund oder Feind“ oder „neutrale Personen“ aufzuteilen… Es verhindert mit größter Sicherheit aber auch, daß wir jedem dieser Menschen auch nur ansatzweise gerecht werden!
In der Natur der Sache liegt es, daß dabei auch völlige Fehlurteile herauskommen können. Völlige… Bestimmt haben Sie es auch schon erlebt, daß Sie sich bei der Einschätzung eines Menschen total verhauen haben?
Daß ein auf den ersten Blick arrogant wirkender „Schnösel“ sich als extrem nett und hilfsbereit erweist und nicht ein bißchen so selbstbezogen und selbstverliebt lebt, wie wir doch stark vermutet hatten?
Oder, daß jemand, den wir schnell als Meinungsträger vieler erkannt zu haben glaubten, sich in Wirklichkeit als isolierter Eigenbrödler entpuppt? Oder daß diese so ernst dreinschauende Person den lebendigsten Humor hat, den wir uns nur vorstellen können?
Ich denke, es geht uns allen so, daß wir uns immer mal dabei erwischen, daß wir uns und unsere Art, die Dinge zu sehen und zu machen als die Norm und die Richtlinie schlechthin ansetzen. Weicht jemand davon ab, erzeugt das erst einmal Skepsis unsererseits, Nasenrümpferei oder Unverständnis – in extremen Fällen sogar echte Abneigung.
Dabei ist die Vielfalt an beinahe allem unter uns Menschen für sich genommen ein großartiger Schatz der Möglichkeiten und Unmöglichkeiten!
Immer wieder mal, wenn wir uns dabei erwischen, daß wir schnell denken: „Mann, was ist denn das für einer?!? – Wie macht der das denn?“ Dann sollten wir uns klar machen, daß die Verschiedenheit von uns allen von unserem Schöpfer genau im diesem Ausmaß angelegt ist!


Und wir könnten uns die Lebensregel eines unbekannten Apachen vor Augen halten, die sich nicht umsonst großer Beliebtheit erfreut: „Großer Geist, bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen, ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin.“


Es ist einfach unglaublich wichtig, daß wir immer auf´s Neue versuchen, jemandes anderen Perspektive einzunehmen. Auch wenn das logischerweise nur Stückwerk darstellt und sehr kleine Schritte in die richtige Richtung sind – auf den anderen zu.
Lohneswert ist es allemal – für alle Beteiligten! So ein bißchen wird es uns auch gelingen. Doch wie sich das Leben eines anderen Menschen tatsächlich anfühlt, sein Inneres, seine ganz persönlichen Gedanken – das wissen wir – das wird für uns immer eine unentschlossene Welt bleiben. Klaro.
Dennoch werden wir merken, daß alleine der Versuch „sich ein wenig in die Mokassins eines anderen“ hineinzubegeben, hineinzudenken, hineinzufühlen – enorm etwas bringen kann. Es bringt uns alle näher zueinander!
Leider können wir ja nicht tatsächlich das Leben eines anderen von innen erkunden, wie es in diesem wunderschönen Indianerwort gefordert wird. Aber mit nichts können wir treffender ausdrücken, worum es beim Sich-Hinein-Versetzen in jemand anderen geht, als mit dieser indianischen Weisheit.
Und wie weit das gehen sollte! – Diese Lebensweisheit läßt uns sogleich darüber nachdenken, was derjenige für einen Beruf hat, was für eine Familie. Wie er wohnt. Wo er wohnt – auf dem Dorf oder in der Stadt. – Da kommt schon so Einiges bei heraus, was uns zum Nachdenken bringen und zum „jetzt-verstehe-ich-diesen-Menschen-wenigstens-ein-bißchen-mehr“ bringen kann. – Sollte es auch!

Auf ein fröhliches „in andere Mokassins schlüpfen!“, ruft
Ihr/Euer Andreas Pense-Himstedt



Die Grußworte der vergangenen Monate finden Sie im Archiv der Kircheninformationen des Amtsblatts.

 

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